Beschreibung


Dokumentation – Projekt: «Tales of Hawaii»

Inhaltsverzeichnis


Abstract/Proposal:

Fragestellung: «Was kommt uns in den Sinn bei dem Wort Hawaii?»

Feststellung: Sicher denken wir an die tollen Sandstrände, an Palmen, ans türkisblaue Meer, an Hula-Tanz, an Südseefrauen mit Baströcken, an Ukulele und ihre eigene Art von Musik. An Cocktails, Drinks und Essen, an Ferien und an manches mehr.  Hawaii ist für viele Menschen eine Traumdestination für Ferien und Entspannung.

«Was aber wenige Menschen wissen, Hawaii gehört zu den polynesischen Kulturräumen und bildet die nördliche Spitze des sogenannten polynesischen Dreiecks und wird zu den Südseeinseln gezählt. Durch seine Lage mitten im Pazifik wirken auf Hawaii mit seiner eigenen polynesischen Kultur sowohl ostasiatische als auch nordamerikanische Einflüsse. Geografisch wird Hawaii der Inselwelt Ozeaniens zugeordnet. Es waren vermutlich Polynesier von den Marquesas-Inseln, die zwischen dem zweiten und sechsten Jahrhundert nach Hawaii gelangten. Eine zweite Siedlerwelle von Polynesiern folgte etwa im 11.Jahrhundert von Tahiti. Die Einwanderung von Asiaten und US-Amerikanern hatte die Hawaiier zur Minderheit im eigenen Land gemacht. Der sprachliche und kulturelle Identitätsverlust begünstigte die Verbreitung des westlichen Lebensstils.»

Fragestellung: «Was wissen wir über Hawaii?   — Was wissen wir wirklich über Hawaii und ihrer Geschichte und Kultur?»

Feststellung: Viele hawaiianische Jugendliche und Erwachsene wissen wenig über ihre eigene Tradition und Geschichte. Wir in Europa wissen wenig über die Kultur und das Land der Südseeinseln. Hier beginnt mein Projektvorhaben:

Inhaltliche Bearbeitung: «Ich möchte die Vielfalt dieses Urvolkes mit ihrer kulturellen Vielfalt, Ihrer Linguistik und ihrer historischen Geschichte vor Ort dokumentieren.»

Konzeptuelle und Technische Umsetzung: Ich werde mittels Interviews und Fotografien eine Dokumentation herstellen und diese Bilder, Texte und Podcast auf einer Webseite oder Blog den nachkommenden Generationen in der Schweiz sowie in Hawaii zur Verfügung stellen. Ich strebe eine nachhaltige Lösung an. Ein Archiv das sich laufend mit neuen Geschichten erweitern kann.

Fragestellung: «Wie hat sich Honolulu und Hawaii mit Ihrer frühen Geschichte und Linguistik zur heutigen modernen Stadt entwickelt und was hat sich verändert?»

 Fragestellung: «Wie hat die Amerikanische Kultur die Kultur und Geschichte der Einwohner von Hawaii geprägt»

 Fragestellung: «Wie hat sich die Insel Ni’ihau verändert, wie wird die Kultur dort noch gepflegt?»

Feststellung zur Geschichte: Honolulu ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii und befindet sich an der Südküste der Insel O’ahu. Sie ist eine der grössten Städte des Pazifiks. In der hawaiischen Sprache bedeutet Honolulu «geschützte Bucht». Es ist unbekannt, wann Honolulu zuerst besiedelt oder der Name zuerst benutzt wurde. Mündlich überlieferte Geschichten deuten aber darauf hin, dass die Gegend erstmals im 12. Jahrhundert von Polynesiern besiedelt wurde. Der Hafen Honolulus wird auch «Kulolia» oder «Ke Awa O Kou» genannt. Der erste Europäer war Kapitän William Brown mit dem englischen Schiff «Butterworth», er kam 1794 und nannte den Hafen nun an «Fair Haven». Andere Fremde nannten den Hafen «Brown’s Harbour». Der Name «Honolulu» kam erst einige Zeit später. Honolulu wurde schnell zum grössten Hafen Hawaiis. Zu jener Zeit war der Handel mit Sandelholz bedeutend. Weiterhin war Honolulu ein wichtiger Versorgungspunkt für Wahlfänger. 1845 machte Kemehameha III Honolulu zur Haupstadt des Königreichs Hawaii. Es war auch die Hauptstadt der Republik und des Territoriums Hawaiis und ist auch heute noch Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii. Honolulu ist ein wichtiger Luftverkehrs- und Schifffahrt-Knotenpunkt und wegen des tropischen Klimas vor allem für den Fremdenverkehr von Bedeutung. In der Nähe liegen der berühmte Badestrand Waikiki und der US-Marinestützpunkt Pearl Harbor, Ort des japanischen Überraschungsangriffs vom 7. Dezember 1941.

Feststellung zur Sprache: Die hawaiische Sprache ist die Sprache der polynesischen Ureinwohner der Hawaii-Inseln. Hawaiisch und Englisch sind die Amtssprachen des US-Bundesstaats Hawaii. Hawaiisch weist mit 13 Phonemen sehr wenige bedeutungsunterscheidende Laute auf; nur wenige Sprachen haben noch weniger. Das Hawaiische gehört zusammen mit den anderen Polynesischen sprachen zu einer Untergruppe der marquesischen Sprachen. Die Hawaiische Sprache ist vom Aussterben bedroht. Auf den meisten der Hawaii-Inseln wurden sie vom Englischen verdrängt und wird nicht mehr als Alltags- und Kommunikationssprache verwendet. Eine Ausnahme stellt die Insel Ni’ihau dar, da sie sich in Privatbesitz befindet und deren Besuch streng reglementiert ist.

Insel Ni’ihau: «Diese Insel wird für meine Interviews und Gespräche von grossem Interesse sein, ich hoffe dort mit der Linguistik und den Geschichten der Ureinwohner in Kontakt zu treten» 

Vorgehen/Delivery: 

Mit einer Dokumentation oder Publikation möchte ich die Veränderung der einheimischen Personen in Honolulu und den weiteren Inseln dokumentieren. Das Ziel des Projektes wäre einen Bericht zu schreiben, welcher ich der hawaiianischen Bevölkerung und der Bevölkerung in der Schweiz zugänglich mache. Ich möchte diese schon fast vergessene Kultur mit seiner ganzen Schönheit und dem kulturellen Reichtum und Erbe wieder neu zum Erwachen bringen. Diese Dokumentation soll einem Museum in der Schweiz, sowie Institutionen in Hawaii zur Verfügung gestellt werden. Es könnte damit für wissenschaftliche Studien sowie Nachforschungen zur Geschichte und Linguistik dienen. Ich strebe eine Nachhaltige Lösung an, eine Art Archiv was sich laufend erweitern kann.

Diese Geschichten sollen mittels Bilder und Texten gesammelt werden. Die Erzählungen beinhalten Interviews, Fotos und Aufzeichnungen (Podcasts, Multimedial) von berühmter und nicht so bekannten Leuten. Geschichten, die von ihrem Leben auf der Insel erzählen. Ein Kontrast zwischen der Hawaii-Touristenindustrie und dem Leben der einheimischen Urbevölkerung in ihrem eigenen Land.

Diese Arbeit möchte ich in der Schweiz dem Völkermuseum in Basel zur Verfügung stellen, oder bei einem weiteren Anlass, als Ausstellung zeigen. Weiter werde ich meine hawaiianischen Geschichten auf einer Webseite mit Bildern, Texten, Podcast und / oder Blog dokumentieren. Diese Arbeit soll einen Grundstein für die Nachkommen der Inselbewohner sowie für die Jugendbevölkerung in Europa dienen. Ihre Kultur, Geschichte sowie die Linguistik der Hawaiianer soll uns wieder nähergebracht werden.

Delivery: „Es soll eine reiche Dokumentation an Bildern, Texten und Geschichten entstehen“

Kontakte in Hawaii mit denen ich Interviews vor Ort realisieren möchte:

  • Leon Siu                                         Ministre of Foreigne Affaire
  • Niklaus Schweizer                          ehemaliger Schweizer Diplomat; jetzt Professor
  • George Szigeti                               President & CEO at Hawaii Tourism Authority
  • Brandon Makaawaawa                  Deputy Head of State bei Nation of Hawaii
  • Kawika Singson                             Carpenter ; Photograph
  • Julia Lendl-Celotto                         Hawaiian at Heart
  • Simati Smooth                               Musician
  • Williy K                                           Musician
  • Robbi Kahakalau                           Musician
  • Keone Nunes                                 Tattoo Artist
  • Larry Haanio                                  President/Founder 100th Infantry Battalion Veterans
  • Jen Angeli                                      KINO and the KING – A Hawaiian Historical Novel
  • John Cruz                                      Musician
  • Dawn Kaniaupio                            Movie Maker
  • Rolf Egli                                         Ausgewanderte Schweizer Swiss Caffe
  • Rosa Say                                       Author
  • Pow! Wow!                                     The murals
  • Kurt                                                Entertainment
  • Homeless People
  • Olelo TV                                         Hawaiien Culture


Eigenleistung/Contribution: 

Ich werde vom 1. November 2017 bis 31. Januar 2018 nach Hawaii reisen, um dort an diesem Projekt zu arbeiten. Weiter werde ich für dieses Projekt Material und Software (Kamera, Laptop etc.) zur Verfügung stellen. Die Zeit, die ich dafür Investiere, beziehe ich mit Überstunden und Ferien. Ich rechne damit pro Interview etwas mehr als einen halben Tag pro Person aufzuwenden. Für Dokumentation und technische Nachbearbeitung rechne ich nochmals mit etwa zwei Wochen Arbeit. Die ersten vier Wochen meiner Reise werde ich für das Studium der Geschichte und Linguistik aufwenden. Dies um mich gründlich in die Thematik einzuarbeiten so dass ich dann ab der fünften Woche Aufenthalt mit dem Projekt loslegen kann. Für alle weiteren Kosten wie Flug, Transfer und Unterkunft, sowie den privaten Unterricht zur Linguistik und Geschichte, bewerbe ich mich um diesen Beitrag aus dem Förderungsfond. 

Dokumentation/Documentation: 

Zurück aus Hawaii: Die Zeit rennt, kaum bin ich in die warme Südsee geflogen, sitze ich schon wieder im kalten Arbeitszimmer Zuhause vor meinem Computer und schreibe diesen Bericht. Die drei Monate auf den Hawaii-Inseln vom 1. November 2017 bis 31. Januar 2018 sind mit dem Projekt und meinem Vorhaben im Flug vorbei und der Alltag und die Projekte am Leutschenbach in Zürich haben mich wieder eingeholt. Ich möchte wie vereinbart ein Zwischenstand zu diesem Projekt liefern.

Antwort auf das Projektvorhaben: Auszüge aus meiner Projektpräsentation:

Fragestellung: «Was wissen wir über Hawaii?   — Was wissen wir wirklich über Hawaii und ihrer Geschichte und Kultur

Feststellung: Viele hawaiianische Jugendliche und Erwachsene wissen wenig über ihre eigene Tradition und Geschichte. Wir in Europa wissen wenig über die Kultur und das Land der Südseeinseln. Hier beginnt mein Projektvorhaben:
Inhaltliche Bearbeitung: «Ich möchte die Vielfalt dieses Urvolkes mit ihrer kulturellen Vielfalt, Ihrer Linguistik und ihrer historischen Geschichte vor Ort dokumentieren.» 

Konzeptuelle und Technische Umsetzung: Ich werde mittels Interviews und Fotografien eine Dokumentation herstellen und diese Bilder, Texte und Podcast auf einer Webseite oder Blog den nachkommenden Generationen in der Schweiz sowie in Hawaii zur Verfügung stellen. Ich strebe eine Nachhaltige Lösung an. Ein Archiv das sich laufend mit neuen Geschichten erweitern kann.

Fragestellung: «Wie hat sich Honolulu und Hawaii mit Ihrer frühen Geschichte und Linguistik zur heutigen modernen Stadt entwickelt und was hat sich verändert?» 

Fragestellung: «Wie hat die Amerikanische Kultur die Kultur und Geschichte der Einwohner von Hawaii geprägt»

Mit diesen Fragen und Ideen für die technische Umsetzung flog ich nach Honolulu, Hawaii. Das Projekt sollte eine Aufzeichnung von Erlebnissen der hawaiianischen Geschichte und Kultur geben. «The Transition / Transformation from the past to the future».

Erkenntnisse und Erlebnisse:  Mit dieser Arbeit bin ich mit vielen netten, warmherzigen, erzählfreudigen und bedeutenden Personen zusammengekommen. Sei es durch die freundliche Unterstützung in den Archiven, in den Schulen, bei den Behörden oder mit den Leuten auf der Strasse und den Geschichtenerzählern selber. Ich habe neue historische Plätze gesehen und konnte Orte besuchen, wo normalerweise nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.  Die Einheimischen haben mich an private Orte geführt und mich mit vielen neuen Geschichten bereichert. Mit dem Projekt «Tales of Hawaii» habe ich eine Menschenfreundlichkeit kennen gelernt, welche wir im Westen verlernt haben. Auch habe ich viel über die Sprache, Kultur und Geschichte von dem Urvolk in Hawaii und der USA gelernt, welches mir eine neue Weltanschauung und Verständnis für die Weltpolitik eröffnet hat. Den «Aloha Spirit» auf diese Art und Weise zu erleben, hat mich positiv überrascht und mein Leben hier in der Schweiz auf vielfältige Weise bereichert.

Vorbereitungen für das Projekt: Mit einer Liste von Kontakten, welche ich in der Schweiz erarbeitet habe, ging es nun nach Hawaii um die Termine und Drehorte zu organisieren.  Es musste darauf geachtet werden, welche Interview-Partner auf welcher Insel zu welchem Datum möglich war. So konnte Budget für Reisekosten und Unterkunft beim Insel-Transfer im Griff gehalten werden. Vor Ort an unserer ersten Destination in Honolulu wurde dies detailliert geplant. Mit der Hilfe meiner Frau gelang uns diese Organisation speditiv. Neben der Organisation haben wir uns fortlaufend in den Archiven und mit Bücher uns neues Wissen über die Biografien und Hintergründe unserer Interview-Partner angeeignet. Es waren drei intensive und lernreiche Monate. Wir haben viel neues Hintergrundwissen zur Kultur, Sprache und Geschichte dieses Uhrvolkes und der Inseln von Hawaii erfahren.

Das Interview – ein Experiment: Geplant war Ursprünglich diese gesprochenen Geschichten schriftlich und in Form von Audio-Interviews mit Fotos in der Schweiz zu dokumentieren. Diese Erkenntnisse sollen auf einer Webseite zugänglich gemacht werden. Eine Art Archiv welches sich nachhaltig erweitern lässt. Etwa eine Woche vor Abflug habe ich mich entschieden diese Interviews mit Bild aufzunehmen. Aus dem Webprojekt wurde ein zusätzliches Video-Projekt. Rückblickend In jeder Hinsicht eine Bereicherung für dieses Archiv.

Meine aufgezeichneten Video-Interviews sollen sich von dem gewohnten Stiel von Frage und Antwort unterscheiden. Mein Ansatz war den Protagonisten seine Geschichte erzählen zu lassen. Ich wollte das Interview mit Zwischen-fragen nicht unterbrechen. Meine Anliegen war es, dass der Protagonist seine Geschichte erzählen konnte. So konnte ich mich auf den Inhalt, Bild und den Ton der Erzählung konzentrieren. Vor der Aufzeichnung gab es eine Vorbesprechung zum Ablauf der Aufzeichnung. D.h Gesprächsverlauf, Vorstellung der Person, Dramaturgie, Thema welches ich besprechen wollte; Wünsche, Zukunftspläne, Ort wo wir uns befinden und welches die letzten Worte sind. Ich wollte mit dieser Art von Aufzeichnung bewusst eine andere Dramaturgie wählen, ohne den Gesprächsverlauf durch Zwischenfragen zu unterbrechen. Der Protagonist soll seine eigene Geschichte erzählen. Am Tag vor der Aufzeichnung gab es eine Vorbesprechung zu Ablauf, Ort der Aufzeichnung und das Thema zum Inhalt der Geschichte. So konnte sich der Protagonist auf seine Geschichte vorbereiten und konnte während der Aufzeichnung frei erzählen. Am Ende der Aufzeichnung konnte ich bei Unklarheiten ergänzende Fragen stellen. Mein Ziel war bei dieser Art von Aufzeichnung nahe an der Erzählweise zu einer Geschichte zu sein. Der Protagonist sollte authentisch und entspannt wirken. Es soll eine Geschichtenerzählung sein und nicht ein klassisches Interview.

Natur und Technik: Eine neue Erfahrung bei der Aufzeichnung der Protagonisten waren die Wetterverhältnisse, der Wind, die Sonne der Südsee und die rasche Änderung der Lichtverhältnisse mit den Wolken, welche Schatten warfen.  Zudem gab es noch die Störfaktoren des Stadtlärms mit den Nebengeräuschen. Für die Bearbeitung der Rohdaten muss ich deshalb auch mehr Zeit einberechnen, da der Ton teilweise nachbearbeitet werden muss. Die Interviews werden teilweise gekürzt und ich bin für dieses Projekt eine neue Schnittsoftware am Lernen. In Hawaii konnte ich das Rohmaterial auf eine iCloud backupen, was teilweise aber viel Zeit in Anspruch genommen hat, da die Internet-Verbindungen in Hawaii weniger stabil sind oder teilweise auf wenigen Inseln gar nicht vorhanden. Rückblickend bin ich zu folgenden Erkenntnissen gekommen welches die technischen Hilfsmittel angehen.

  • Checkliste der technischen Mittel erstellen
  • Frühzeitiges erlernen der technischen Mittel.
  • Keine fremden technischen Mittel, sondern gewohnte Mittel benutzen
  • Testen der Mittel in unterschiedlichen Wetterbedingungen
  • Fachleute (z.B Kameraleute, Tontechniker, Videoeditoren) in das Projekt involvieren, da es technisch eine grosse Herausforderung ist, dies alleine zu bewältigen.
  • Genügend Vorbereitungszeit für Grafik, Webseite und Erscheinungsbild für die Dokumentation der Daten einplanen.


Von der Idee zur Realisation – der Erfolg des Projektes: Mit dem Projekt «Tales of Hawaii» habe ich den Nerv der Zeit getroffen. Das Projekt wurde in Hawaii bei den Einheimischen positiv bewertet, was ich in der Schweiz während der Konzeptionsphase nicht voraussehen konnte. Die Protagonisten und Projektmitarbeiter vor Ort haben motiviert am Projekt partizipiert und das Projekt konnte sich laufend erweitern. Das Projekt vergrösserte sich und wurde daher schwierig alleine zu bewältigen. Vor Ort konnte ich während der Umsetzung neue Kontakte knüpfen, welche mir als Protagonisten für die Dreharbeiten zur Verfügung standen. Mit dem Projekt konnte dem Urvolk in Hawaii eine Plattform geboten werden, welche sich über das Projekt hinaus sich laufend und Nachhaltig erweitern kann. Mit dieser Plattform erhält ihre Geschichte eine Stimme und das Archiv wird so einer breiten Bevölkerung auch ausserhalb von Hawaii zugänglich gemacht. Mit diesem Projekt konnte ein Grundstein gelegt werden und das Projekt kann weiterwachsen. Mögliche Kooperation für die Zukunft wäre eine Zusammenarbeit mit Museen.

Dokumentation – das ordnen der Daten: 

  • Rohmaterial von iCloud downloaden, visionieren und Notizen machen
  • Fotos ordnen und beschriften
  • Dokumente und Bücher nach Themen ordnen
  • Dankeschön Briefe mit kleinem Geschenk aus der Schweiz an die Erzähler senden
  • Software für Bearbeitung zusammenstellen, mieten, downloaden, lernen
  • Themenliste zusammenstellen, welche Rohmaterial zuerst bearbeitet werden
  • Material zusammenstellen (Fotos, Grafiken, Dokumente etc.) für den Schnitt
  • Audio / Videokorrekturen vorbereiten für Schnitt
  • 14 Filme schneiden
  • Webseite erstellen
  • Texte schreiben
  • Fotos für Webseite aussuchen
  • Archive anschreiben für Fotos und Dokumente
  • Rechte abklären


Projektstand:

  • Zurzeit ist der erste 60-minütige Film über die Annexion von Hawaii in Bearbeitung.
  • Webseite wird nun parallel in den nächsten 14 Tage aufgebaut.
  • Der Domain-Name TalesofHawaii.net wurde eingerichtet
  • Facebook Seite: facebook.com/talesofhawaii/ wurde eingerichtet


Termin: Aus heutiger Sicht sehe ich, dass der Termin bis Ende April 2018 momentan nicht eingehalten werden kann. Erwartungsgemäss bin ich zurzeit stark bei tpc AG im Rahmen des Automatisations-Projektes «Metechno» stark eingebunden und werde die nächsten Monate für dieses Projekt viel Unterwegs sein. Deshalb verzögert sich der Abschluss meines Projektes um einige Monate. Das Rohmaterial kann bei Interesse angeschaut werde.

Erfahrungen, Erlebnisse, Lerneffekt:  Mit diesem Projekt konnte ich meinen Erfahrungshorizont erweitern. Ich konnte neues zu Linguistik, Geschichte, Kultur und Geopolitik lernen. Beeindrucken war zu sehen wie die Menschen vor Ort eine Nähe zur Natur haben und wie dies ihre Lebensgemeinschaft beeinflusst. Meine Erfahrung im Westen zeigt, dass diese Sensibilität von Mensch und Natur nicht in dieser Ausprägung vorhanden ist und wenig Bewusstsein zu Work-Life Balance vorhanden ist. Für unsere Gesundheit ist dies aber von grosser Bedeutung. Es war eine Bereicherung zu erleben wie dies in Hawaii noch praktiziert wird. Sozialkompetenz wird in Hawaii gelebt und erfahren. In der Gemeinschaft erfährt man wie mit den Mitmenschen im privaten wie beruflichen Umfeld umgegangen wird. Es besteht eine Warmherzigkeit und Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Eine Tugend welches ich hier im beruflichen Umfeld je länger je mehr vermisse. Wertschätzung, Respekt sowie das Bewusstsein für Familie und Freunde wird in Hawaii als hohes Gut angesehen. Themen wie Gesundheit, Natur und Familie werden höher gewichtet wie Konkurrenzdenken, Erfolg und finanzielle Macht. Diese Lebensphilosophie nehme ich als Bereicherung zurück in meinen Alltag hier in der Schweiz. Ich habe einiges von dieser Kultur gelernt und hoffe, dass ich noch lange von dieser Erfahrung zerren kann. Es waren erlebnisreiche Projektmonate. Der Abschied fiel mir schwer.

Freundliche Grüsse,  eʻike koke iāʻoe

Gérard Koch

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